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Immer eine Lösung bereithaben – Bericht aus der PferdeWoche

Equiday mit Michael Geitner und Alexandra Schmid

Ausbilder Michael Geitner mit seiner Geschäftspartnerin
Alexandra Schmid. Foto: Karin Omran-Marty/PferdeWoche

«Equiday» in Kleindöttingen AG

Michael Geitner und Alexandra Schmid waren am vergangenen Samstag zu Gast im FarmersPlace in Kleindöttingen. Dabei präsentierten sie am Equiday ihr eindrückliches Wissen.

(kom) Die Freizeitreiterszene wird immer grösser. Und die Freizeitreiter bilden sich ebenso stetig weiter wie Turnierreiter. Einer
der Grossen im Bereich der Freizeitreiterei ist Michael Geitner. Mit seinem umfangreichen Wissen und seiner Erfahrung von über 20 Jahren als Ausbilder gehört der gebürtige Bayer zu den Beliebtesten seiner Branche. Sein Konzept beinhaltet geballtes Wissen rund um das Thema gesundes Training, gepaart mit partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Pferd. >>

Rund 50 Personen fanden sich zum Equiday von Michael Geitner und seiner Geschäftspartnerin Alexandra Schmid am vergangenen Samstag in Kleindöttingen ein. «Mit dem Equiday können wir viel mehr Menschen in kürzerer Zeit ansprechen», erklärte Schmid. Die Teilnehmer erhielten
einen Einblick in die gesamte Palette des umfangreichen Wissens von Geitner. Da ging es um Positionsarbeit und die Frage «Wer bewegt denn nun wen?». «Der Mensch muss immer der Führer des Pferdes sein. Das bedeutet aber auch, dass der Mensch dem Pferd immer eine Lösung für ein allfälliges Problem bereithält», so Geitner.

Über die Pferdeanatomie

Spannende Ansätze bekamen die Teilnehmer im Bereich der Anatomie zu hören. «Wieso muss ein Pferd kauen können und eine entspannte Kaumuskulatur haben?», fragte Schmid in die Runde. Die Antwort: Damit sich das Pferd entspannen und lösen kann. Denn nur eine gelöste
Muskulatur kann spannungsfrei arbeiten. «Es ist wirklich interessant, was die beiden Trainer alles wissen», meinte eine Teilnehmerin
in einer Pause. Sie sei eher im Bereich von Pat Parelli zu Hause. Doch es schade nie, auch mal in andere Gefilde zu blicken. Die
Teilnehmerschar setzte sich aus begeisterten Geitner-Fans, Dressurreiterinnen, Pat-Parelli-Schülern und Freizeitreitern zusammen.
«Ich reite drei- bis viermal ein Pferd eines Bekannten aus. Da dieses Pferd hier in Kleindöttingen steht, habe ich mir gedacht, ich schau
mal in diesen Equiday rein», meinte ein Teilnehmer.

Muskelaufbau an der Longe

Nach der Anatomiestunde ging es mit Equikinetic weiter, wo ein Pferd auf einer Acht-Meter-Volte longier wird. Durch diese Art von
Longieren wird das Pferd quasi zu einer aktiven Hankenbeugung gezwungen und der langsame Trab hat einen muskelaufbauenden Effekt. Das Nachmittagsprogramm beinhaltete dann noch weitere spannende Themen rund um das Thema Freizeitreiten und wie man sein Pferd gesund arbeiten kann. Auch das neue Programm «EquiClassic Work», bei dem das Pferd an der Hand gearbeitet wird, wurde präsentiert.

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